Psychokinesiologie    

 

Die Psychokinesiologie entspricht vom Prinzip der oben aufgeführten Regulations­diagnostik, nur dass in ihrem Falle die Psy­che (Seele) des Patienten über den Muskel getestet wird. Angewendet wird die Psy­chokinesiologie sowohl bei psychischen Er­krankungen wie Depressionen, Angstzu­ständen, Verhaltensauffälligkeiten, etc. als auch bei chronischen Erkrankungen. In beiden Fällen kann in der Regel ein „unge­löster seelischer Konflikt“ dem jeweiligen Leiden zugrunde liegen.

 

Bei der psychokinesiologischen Testung tritt der Therapeut mit dem Unterbewusst­sein des Patienten in Kontakt, der Muskel ist wiederum der „Dolmetscher“.

  

Durch gezieltes Fragen lassen sich so­wohl, die durch den Konflikt belasteten Or­gane mit den dazugehörigen Gefühlen te­sten, als auch der genaue Zeitpunkt des beginnenden Konflikts, Personen, die da­mit zu tun hatten/haben und die näheren Umstände, die zum Bestehen des Konflik­tes führten. Wenn alle wichtigen Informa­tionen zusammengetragen wurden, wird der unerlöste seelische Konflikt durch spe­zielle therapeutische Maßnahmen (z.B. die Augenbewegungsmethode) gelöscht. Manchmal benötigt es mehrere Behand­lungen dieser Art oder auch eine systemi­sche Aufstellung, um die Ursache voll­ständig zu lösen.

 

Die Regulationsdiagnostik und Psychoki­nesiologie erfolgt in Einzelsitzungen mit Ausnahme des systemischen Ansatzes (siehe auch „systemische Therapie“).

 

Grundsätzlich bestimmt der Patient in wel­chem Tempo und in welcher Reihenfolge behandelt wird. Das hat den Vorteil, dass nichts geschieht, was die Seele und/oder der Körper des Patienten nicht verkraftet.